Frank Hammel

Kirchengemeinden Bernsburg, Arnshain und Wahlen

Pfarrer

Frank Hammel

Pfarrer für Arnshain, Bernsburg und Wahlen

Organistin

Ellen Schlitt

Organistin

Organist

Andreas Planz


Kirchengemeinde Arnshain

Die Kirchengemeinde Arnshain gehört kommunal zur Stadt Kirtorf. Seit 1999 bildet sie gemeinsam mit den Dörfern Bernsburg, Gleimenhain, Ruhlkirchen und Wahlen das Kirchspiel Bernsburg.

Am 18. Mai 1885 zerstörte ein Blitzschlag die alte romanische Kirche in Arnshain. 1887 war der Neubau im neugotischen Stil fertiggestellt. Die Kirche wurde am 6. November eingeweiht. Aus der alten Kirche wurde die Orgel aus der Werkstatt Ziese in Witzenhausen übernommen. Die Orgelbaufirma Förster und Nicolaus aus Lich baute ihr ein neues Gehäuse. Im Inneren ist die Ziese-Orgel allerdings noch weitgehend erhalten. Ebenfalls aus der alten Kirche übernommen wurde die kleine Glocke, die im Jahr 1777 gegossen wurde und bis heute erklingt. Die beiden größeren Glocken wurden 1950 gegossen und erklangen im Turm das erste Mal am 20. August. 1955 wurde die Kirche im Inneren stark verändert. Durch die entstandene Schlichtheit wird der Blick nun auf die drei bunten Chorfenster des Künstlers Heinz Hindorf gelenkt. Dargestellt ist die Geschichte der klugen und törichten Jungfrauen sowie die Wiederkunft Christi. 

Anja und Udo Brosig

Küster von Arnshain

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Ortsausschuss

Kirchengemeinde Bernsburg und Ruhlkirchen

Bernsburg und Ruhlkirchen gehören kommunal zur Gemeinde Antrifttal. Bernsburg ist das einzige traditionell evangelische Dorf dieser Kommune. Ökumene hat daher eine große Bedeutung für unsere Gemeindearbeit.

Das Alter der Kirche in Bernsburg kann leider nicht genau datiert werden. Es handelt sich aber um einen romanischen Bau mit rechteckigem Schiff und qudratischem Chor. Durch einen Eckstein, der zwei Mal die Jahreszahl 1710 trägt, wird geschlossen, dass ursprünglich die Zahl 1210 darauf zu lesen war. Gotische Elemente sind das Westfenster und der Taufstein. Das gotische Kreuzgewölbe im Chor wurde nach einer Zerstörung leider nicht wieder eingebaut. Aus katholischer Zeit erhalten ist das Sakramentshäuschen aus dem Jahr 1410 mit zierendem Maßwerk. Die große Glocke stammt aus der Mitte des 17.Jahrhunderts und ist dem Heiligen Georg geweiht. Bei der letzten Renovierung sind in den Giebeln Schießscharten freigelegt worden. Die Mauern haben eine Dicke von 1,5m. Wahrscheinlich bot die Kirche den Bernsburgern in früherer Zeit Schutz, wenn das Dorf angegriffen wurde.Die großen Fenster wurden erst im 19. Jahrhundert eingebaut. Rätselhaft ist auch die Figur aus Sandstein, die über dem Eingangsportal in die Mauer eingelassen ist. Niemand kann sagen, wen die Figur darstellt, es wird sogar vermutet, dass sie aus vorchristlicher Zeit stammt.

Frank Hammel

Christiane Diewald

Küsterin Bernsburg

Kirchengemeinde Wahlen und Gleimenhain

Die Kirchengemeinde Wahlen besteht aus den Dörfern Wahlen und Gleimenhain und gehört zur Stadt Kirtorf. Seit 1999 bildet sie zusammen mit den Kirchengemeinden Arnshain und Bernsburg das Kirchspiel Bernsburg.

Die Kirche in Wahlen wurde 1780 erbaut, nachdem die vorherige Kirche baufällig geworden war.

1820 erhielt sie eine Orgel, erbaut von Hartmann Bernhard aus Romrod, einer bekannten Orgelbaufamilie. Sie hat ein Manual und 12 Register und ein kleines Pedal ohne Manualkoppel. Klanglich weist sie noch ein wenig in das 18. Jahrhundert zurück. Sie ist abgesehen von den Prospektpfeifen im Original erhalten.

Die Gleimenhainer Kirche erscheint heute im barocken Stil. Über die Baugeschichte ist leider wenig bekannt. Während der momentan laufenden Sanierungsarbeiten ist man zur Meinung gelangt, dass der ursprüngliche romanische Bau im 18. Jahrhundert erhöht und durch den Anbau eines Chores verlängert worden ist. Die Jahreszahl 15xx am Fenster über dem Eingang sagt wohl nichts direkt über die Baugeschichte aus. Dieser Stein wurde wohl einfach bei der Erhöhung im 18.Jh. wieder verwendet. Ursprünglich befand sich auch auf der Rückseite der Kiche ein Eingang. Klassischerweise war die Schule die Nachbarin der Kirche. An ihrer Stelle steht heute die große Scheune.

Außergewöhnlich ist die Bemalung der Empore mit biblischen Figuren des Alten und Neuen Testaments. Hörenswert ist die romantische Orgel von 1837. Sie stammt ebenfalls aus der Werkstatt des Orgelbauers Bernhard und ist, abgesehen von den Prospektpfeifen, original erhalten. Die Orgel ist einmanualig, hat 9 Register und ein Pedal mit Manualkoppel.

Taufstein und Kanzel stammen aus dem 17. Jahrhundert.

Die Sanierungsarbeiten im Inneren sind noch nicht abgeschlossen. Aber die Kirche kann trotzdem zur Zeit genutzt werden.

Ingrid Mest

Küsterin Gleimenhain

Heike Geisel

Ansprechpartnerin Kirche Wahlen